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" Erst wer in einem Land mit dem Zug gefahren ist, kennt das Land und seine Menschen"

Mich fasziniert unsere Kultur (siehe auch Kultur am Säntis). Aber auch andere Kulturen und ferne Länder wecken den Abenteurer in mir. Die Reisen im Mietauto und mit Übernachtung in Hotels sind auf Dauer nicht die Art Reisen, wo man auch einen Einblick in die Lebensweise der Einheimischen der anderen Länder erhält. So versuche ich seit einigen Jahren, möglichst auf eigene Faust andere Kontinente zu entdecken.

In den USA, wo ich ein Jahr in Hillsborough in der Nähe von San Francisco wohnte und arbeitete, machte ich den ganzen Westen unsicher, in Las Vegas Geld verspielt, im Grand Canyon war ich ganz unten am Colorado-River bei der Phantom-Ranch, Jackson Hole an der längsten Theke in der Million Dollar Cowboy Bar einen Drink genossen, auch auf Hawaii am Waikikki Beach und auf Kauai, der Garteninsel war ich gerne.

Die Ostküste der USA und Canada war später auf dem Programm. Die Lebensweise der Amischen rund um Kitchener, Ontario faszinierte mich derart, dass ich dort fast eine Farm gekauft hätte. Die Niagara Falls sind eindrücklich.

Eine Tournee mit dem Jodlerclub Wil nach Canada 2001 war ein gutes Erlebnis, zumal wir vor über 1000 Zuhörern in Sutton die 1. August-Feier musikalisch umrahmen durften. 

Mit der Queen Elisabeth II (QE 2) überquerte ich den Atlantik von Southhampton nach New York. Super Erlebnis....und jeder Tag hat 25 Stunden!

Städte sind auch immer eine Reise wert, so war ich auch schon in London, Singapore, München, Reykjavik, Split, New York, Manaus, Boston, Guadalajara, Coca, Salzburg, Rom, Jakarta, San Francisco, Nairobi, Cuenca, Baranquilla, Wien, Salt Lake City, Taschkent, Bangkok, Luxor, Las Vegas, Herceg Novi, Salvador de Bahia, Chiang Mai, Antananarivo, Hoi An, Istanbul, Puerto Ayora, Pittsburgh, Lissabon, Colombo, Bandung, Dubrovnik, Mailand, Bogota, Sacramento, Buchara, Prag, Johannesburg, Vientiane, Paris, Stuttgart, Quito, Cali, Nürnberg, Graz, Yogjakarta, Riohacha, Washington, Puerto Viejo, Puntarena, Antsirabe, Budva, Amsterdam, Kairo, Denver, Philadelphia, Riobamba, San Diego, Santa Marta, Innsbruck, Saigon, Chicago, Hue, Toliara, Guayaquil, Podgorica, Samarkand, Cartagena, Ljubljana, Düsseldorf, Budapest, Andasibe, Phoenix, Mexico-City, Rio de Janeiro, Grenoble, Rom, Phnom Penh, Ambositra, Los Angeles, Strassbourg, Kapstadt, Berlin, San Jose, Costa Rica, Panama City, Honolulu, Acapulco und St.Gallen     

In Island querte ich die Insel vom Süden über Höfn und Djupivogur bis zum nördlichen Akureyri, Myvatn (Mückensee) und mit dem Flugzeug, welches die Post einmal wöchentlich in den hohen Norden bringt, bis zum nördlichen Polarkreis geflogen.

Sri Lanka erkundeten wir mit dem Bus: Sigiriya, Dambulla (Löwenfelsen), Kandy (Elefantenzahn) und verbrachten anschliessend wunderschöne Badeferien in Beruwela im "Lanka Princess".

Thailand: über Bangkok in den Norden Thailands an der Grenze zu Myanmar, welches die Genzen dicht hält (und ein Abstecher nach Laos) war eindrücklich. Im "Goldenen Dreieck" den Mekong River mit dem Boot erkundet. Chiang Mai und Chiang Rai sind die nördlichen Städte.

In Africa war ich schon einige Male, in Mombasa und Nairobi,  in Tansania, 2005 auf dem Gipfel des Kilimanjaro (5895m) und an der somalischen Grenze im Busch. Ganz auf mich allein gestellt, war dies ein besonderer Kick, als einziger Weisser im Buschland und der schönen Landschaft. Der Kontakt mit den Einheimischen Kikuyu war aber sehr gut.

In Südafrica waren wir zu viert unterwegs, zu Fuss in Johannesburg an der "Diagonal Street (Woodoo-Zauber live), auf Safari und entlang der "Garden Route", am südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents (Cap Agulhas) und natürlich am "Kap der Guten Hoffnung" und in Cape Town, einer der schönsten Städte. Mit dem Heli über Kapstadt bis zum Kap geflogen.

Ich war in Usbekistan, Zentralasien, entlang der Seidenstrasse unterwegs. Ein wunderschönes Land mit freundlichen Menschen. Auf dem "Registan-Platz" zu stehen, übertrifft alle Vorstellungen. Die Karawanen-Wege sind entlang der Oasen noch wie früher und in Khiwa war ich durch das orientalische Flair zurückversetzt in Tamerlan's Zeiten. 

Endlich in Ägypen die Pyramiden gesehen! Schon früher habe ich alles gelesen, was mit den alten Ägyptern zu tun hatte, jedoch musste ich sooo lange ausharren, bis ich endlich ins Land der Pharaonen gereist bin. 2009: Luxor (Sheik Ali Hotel - unbedingt empfehlenswert), Tal der Könige, Tempel und Nil (Hotel Al Moudira - eines der schönsten Hotels im Nil-Tal), Kairo, Altstadt, Pyramiden und 2 volle Tage im Ägyptischen Museum verbracht.

2010: wieder Ägypten: Sharm-el-Sheikh, Hurghada und El Gouna, Ferien an den Lagunen vom Feinsten (Sheraton Miramar in El Gouna), welcher Gegensatz zu meinem vorherigen Aufenthalt.

Amazonas, Manaus, Rio de Janeiro - Orte, welche ich schon lange auf meiner Reiseliste hatte:
Via Rio de Janeiro (Zuckerhut und Corcovado) bin ich nach Manaus geflogen, Ausgangspunkt von einer Expedition zu Fuss in den Regenwald mit Beobachtung von Wildtieren, Vögeln und Amphibien.
Fröschlein so gross wie ein Fingernagel, aber tödlich bei Berührung, Spinnen in Handtellergrösse und Caimane und Piranhas im Amazonas.
Einen Abstecher nach Salvador und Morro de Sao Paolo waren weitere Höhepunkte dieser Reise auf eigene Faust. Where is Mo?

Viva Mexico! Im Land der Azteken und Mayas mit dem ÖV unterwegs. Von Mexico-City, Queretaro, Guanajuato, Guadalajara, Tequila, Patzguaro nach Acapulco. Ein Muss: die Klippenspringer von Quebrada, die Clavadistas.  Acapulco ist genau so, wie man es in den Träumen erwartet; pulsierend, musikalisch, lebendig. Mexico ist ein farbenfrohes Land mit sehr freundlichen Menschen. Das Reisen mit dem Linienbus problemlos und die Schlafgelegenheiten durchwegs annehmbar. Einfach genial! Dank an Ben und Daniela für die zwei Tage Gastfreundschaft.

Ecuador - das Land am Äquator mit den hohen Vulkanbergen. Eine Reise von Quito in den Dschungel des Rio Napo, anschliessend mit Auto, Bus und Zug der Vulkanstrasse entlang (Riobamba, Cuenca) nach Guayaquil. Einschiffen auf die "MaryAnne", ein Dreimaster mit 1000 m2 Segelfläche und 12 Kabinen und kreuz und quer um die Galapagos-Inseln kreuzen - das ist Abenteuer.

Das nächste Abenteuer ist im Oktober 2012 die Reise via Singapore nach Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, gewesen und mit dem PW und Zug durch ganz Java zum Mount Bromo. Dann habe ich mit der Fähre übergesetzt nach Bali, habe ich im Norden ein paar Tage am schwarzen Sandstrand geruht, dann die Insel Bali abgeklappert und in Denpasar noch 2 Tage im Laguna Hotel wieder etwas Luxus verspürt nach all dem Wahnsinnchaos auf Javas Strassen und Überland. Probiert doch mal die Durian (Stinkfrucht), wenn ihr dazu kommt. Mmmh!

Istanbul - hier springen die Gedanken in TausendundeineNacht: Blaue Moschee, Sultanspalast, mit dem Boot auf dem Bosporus und auf dem Goldenen Horn, die versunkenen Paläste und Kebab, welche man nirgends sonst so erhält - das ist genial. Ich war 5 Tage dort, ein Erlebnis für Sinne und Auge.

2013: Ich bin soeben aus Laos und Vietnam zurückgekehrt: Laos ist eindrücklich, "unerforscht" mit vielen Möglichkeiten, 20 Stunden mit dem Bus auf abenteuerlichen Wegen nach Vietnam; 3 Stunden am Zoll auf den Stempel gewartet.
Vietnam: Hue, Hoi An, Danang, Nha Trang, Dalat, Saigon; alles mit Bus und Zug, eine eindrückliche Reise mit vielen tollen Landschaften und exotischen Plätzen.
Starker Eindruck: das Tunnelsystem der Vietkong während des Vietnamkrieges. Dann habe ich 3 Tage im Megong-Delta verbracht, auf dem Schiff unterwegs, schöne Dörfer besucht und endlose Mangroven-Sümpfe entlanggefahren.

Beaune - Loire - Sancerre (Frankreich) - da gibt es gutes Essen, das Zimmer hatte ich in einem Schloss; in Sancerre kauft man die feinen Chrottin de Chavignol - ein Frischkäse aus Ziegenmilch.

Montenegro - das Land der schwarzen Berge
Ich bin von Dubrovnik aus über Bosnien-Herzegowina nach Kolasin in der Bergen Montenegros gefahren. Ein Skigebiet bis auf 2000 M. Bergtouren im Durmitor-Gebiet, einen Abstecher nach Plaw (am See) und über die Grenze nach Albanien. 50 m nach der Grenze hört der Asphalt auf, die einzige Brücke hat Löcher und bricht fast ein.
Die Fjorde von Kotor sind einmalig schön, Budva lebt vom Tourismus, die Niagara-Fälle von Podgorica sind sehr idyllisch. Weiter bin ich dann nach Kroatien, Makarska und mit der Fähre nach der Insel Brac. In Postira lässt sich's leben ( Essen bei Martina im Brazza, einen Espresso und einen Pelinkovac nach dem Essen nicht vergessen, ohne Eis, ohne Zitrone).

2014:
Am Panamakanal konnte ich im November die Ri-i-i-esen-Containerschiffe beobachten, welche mit Lokomotiven durch die Schleusen gezogen werden.
Anschliessend weiter von Panama nach Costa Rica:
San Jose, die Hauptstadt ist Dreh- und Angelpunkt für alle Himmelsrichtungen:
Osten: in Tortuguero beobachtet, wie die Schildkröten in der Nacht ihre Eier in den Sand am Strand ablegen, am Morgen probieren die kleinen, handtellergrossen Chrötli, das rettende Wasser zu erreichen.
Süden: in Puerto Viejo am Strand gelümmelt und im Dschungel ganz alleine Faultiere und gelbe, hochgiftige Schlangen aufgestöbert
Westen: in Puntarena an einer Musikparade teilgenommen und am Leuchtturm auf Schiffe gewartet
Norden: in Tilaran keine geführte Tour auf den "Arenal" gefunden, kurzerhand einen Privatmann aufgetrieben, welcher mit mir eine "Tour de Familia" unternahm.

2015:
Lissabon - Altstadt am Tajo. Mit der Strassenbahn 28 durch die Altstadt bimmeln, am Hafen gegrillte Sardinen speisen (lecker), Padrão dos Descobrimentos, das Denkmal der Seefahrer besichtigen. Ist eine Reise wert.

Kurztrip nach Mailand - der Dom steht fest wie eh und je.

Apulien - Trulli in Hülle und Fülle. Der beste Wein und eine grossartige Landschaft.

Colombia - In Kolumbien mit dem "Postauto" unterwegs. Der Flug nach Bogota verlief problemlos. Im kolumbiansichen Hochland unterwegs, Villa de Leyva, im Kaffeland Armenia mit dem besten kolumbianischen Kaffee, an der Karibikküste in Santa Marta und Cartagena. Leider hat die Regierung den Tyrona-Nationalpark für den ganzen November geschlossen, da die Native dies gefordert haben. Daher bin ich an die venezulanische Grenze in Riohacha gereist, aber musste kurzfristig mit dem nächsten verfügbaren Verkehrsmittel wegen der Proteste der Natives die Gegend verlassen. Planänderung - auf die Karibikinsel San Andrés - ein Traum. Cali - die Hauptstadt des Salsa, und Bogota mit 8.5 Mio. Einwohner die gesamte Bevölkerung der Schweiz in einer Stadt - riesig. Colombia - ein wunderbares Land.

2016:

Durch die Wüste in Oman - Flug nach Muscat, der Hauptstadt des Sultanat Oman. Mit dem Landcruiser bin ich über das Hadjar Gebirge nach Nizwa gereist, durch die Wadi mit Geröll und Wasser ist das nicht gerade wie auf den Schweizer Strassen, auf drei Rädern über die Felsbrocken! In Nizwa auf dem grossen Markt habe ich die Ziegen und Kamele auf den tiefstmöglichen Preis runtergehandelt, konnte aber keines mitnehmen. Jabal Shams besucht. In der Wüste Wahiba Sands im Beduinenzelt nach dem Trekking mit der Kamelkarawane übernachtet, mit Tausenden von Sternen am Wüstenhimmel. Die Schuhe natürlich so versteckt, dass keine Schlangen und Skorpione hineinkriechen konnten. Am Strand habe ich beobachtet, wie die Schildkröten Eier in den Sand legen, nachts, mit Taschenlampe. Im Hotel "Al Husn" noch einige Luxustage verbracht, ganz gewaltig.

Cambodia -  Phnom Penh, die Hauptstadt von Kambodscha ist quirlig und wahnsinnig viele Leute sind immer unterwegs (und Töffli). Mit dem ÖV bin ich via Kampong Cham nach Siem Reap gereist, wo die berühmten Tempel von "Angkor Wat" sind. Auf dem Tonle Sap habe ich die schwimmenden Dörfer besucht und mit den Händlern auf den schwimmenden Supermärkten (Kanu) Waren gehandelt. Über den See nach Battambang, wo ich das einzige Weingut Kambodschas besucht habe. Und in Pursat, wo sich normal keine Touristen hinverirren, am Strassenrand Krebsgetier zum Znacht aus dem Kräutersud probiert. In Phnom Penh hat das Wasserfest stattgefunden, 3 Tage Fest und Bootsrennen auf dem Mekong River.

2017:

Madagascar: Ich habe meinem Göttimeitli Deborah diese Reise geschenkt und sie und Gertrud auf diese grosse Tour mitgenommen: via Paris nach Antananarivo geflogen, mit dem Jeep nach Andasibe,Antsirabe, Manandona, Ranomafana, Isalo, Tuelar Anakao gefahren. Ich habe den "Goldenen Bambuslemur"gesehen, eine 1986 erstmals entdeckte Lemurenart (Feuchtnasenaffe), den Regenwald durchforscht, bin durch die Wüste gefahren, im Isalo-Nationalpark habe ich im eiskalten Wasser des "Piscine naturelle" gebadet, im Süden das Kreuz des Südes am Sternenhimmel bewundert und täglich ein Glas Rum gegen allfällige Magenbeschwerden eingenommen. Der Kontakt mit der madegassischen Bevölkerung war dank unseres Fahrers Jeremy (Lemur-Tours) hervorragend, im Gemeindehaus von Manandona Bakobako habe ich ebenso übernachtet, wie mit den Leuten gegessen und den "Zebu-Räuber-Tanz" gelernt. Im Regenwald habe ich  Urwaldbäume aufgeforstet (25 Bäume gepflanzt) und in Anakao das tropische Feeling mit Schnorcheln und Schwimmen genossen.

Die nächste Reise im November führt mich wiederum nach Südost-Asien: Thailand-Cambodia-Laos-Vietnam.


 


  



Die Reisen der letzten Zeit:

Istanbul
Sri Lanka 2004: Dambull


Südafrica 2007: Heliflug über Kapstadt


Usbekistan 2009: Samarkand Seidenstrasse


Ägypten 2009: bei den Pyramiden


Ägypten 2009: Gizeh
2010: Corcovado in Rio de Janeiro